Elektrokoagulation

Elektrokoagulation:

Elektrokoagulation ist ein elektrochemischer Prozess bei dem zwischen zwei Elektroden die sich in dem zu behandelnden, verunreinigtem Wasser befinden ein elektrischer Strom geschickt wird. Dadurch kommt es nachfolgend zur Koagulation (Koagulation =schwer lösbare Klumpenbildung)  der suspendierten Partikel im Wasser.
Die Elektrokoagulation dient zur Vorbehandlung von schwerfilterbaren Abwasser-, Gebrauchtwasser- Suspensionen
und ist ideal zur Vorbehandlung bei Wasserverunreinigungen mit Stoffen wie Schwermetallen, ..
Nachfolgend können dann die klassischen Filtrierungsmethoden gut angesetzt werden.

Koagulation  (lat. coagulatio „Zusammenballung“):
Mit Koagulation bezeichnet man im Unterschied zur Flockung:
Ein schwer lösbares Zusammenklumpen emulgierter Substanzen, schwer lösbare Haftung der Partikel aneinander, feste Zusammenballung von Teilchen. 
Emulsion: Mittels eines Emulgators normalerweis nicht mischbare Mischung von 2 Stoffen, wie z.B. Wasser + Öl.  Öl lässt sich normalerweise nicht mit Wasser vermischen.  Beispiele: Kosmetik, Mayonaise.
Dispersion: In der Kolloid-Chemie ein heterogenes Gemisch aus mindestens zwei Stoffen, die sich nicht oder kaum ineinander lösen.
Dispers: Mehrere Stoffe fein verteilt, zerstreut in einem anderen kontinuierlichen Stoff.
Kolloid (gr. kolla  „Leim“, eidos „Form,Aussehen“): System von Teilchen die innerhalb eines Gemischs (aus mindestens 2 Stoffen) fein verteilt vorliegen, die feststofflichen Mikro-Schwebeteilchen.

Quellen:
http://www.spektrum.de/lexikon/chemie/koagulation/4925  (Januar 2016)
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_forst_geo_und_...
http://www.gnf-berlin.de/